Grillmarinaden als Schadstoffkiller? - ProErnährung // Ernährungsberaterin, Diätologin in Linz und St. Martin im Mühlkreis
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Grillmarinaden als Schadstoffkiller?

Von Andrea, 25. Juli 2017

Gleichzeitig mit der Grillsaison, liest und hört man auch von den krebserregenden Substanzen, die sich beim Grillen bilden können. Die sogenannten PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), die HAA (heterozyklische aromatische Amine) und die Nitrosamine.

Ob Grillen gesundheitsschädlich ist, hängt von der Menge dieser Stoffe ab und lässt sich durch schonende Zubereitungsmethoden reduzieren.

Rosmarin aus dem Garten

Schadstoffkiller Tipps fürs nächste Grillfest:

  • kein Fett und Marinade in die Glut tropfen lassen. Durch den Qualm gelangen besonders viele krebserregende Stoffe aufs Grillgut.
  • Aluschalen zum Auffangen des Saftes verwenden. Doch da kommt man sofort wieder ins Grübeln. Wird Aluminium nicht verdächtigt Demenz auszulösen? Säurehaltige Marinaden, die Teilchen des Metalls lösen könnte, sollte nicht verwendet werden. z.b. Zitronensaft.
  • Gas- und Stromgriller produzieren grundsätzlich weniger Schadstoffe. (Aber auch da kann man Grillgut ankokeln lassen und das wäre wieder negativ)
  • Wer mit Kohle grillt, sollte auf gut durchgeglühtes Material achten. Eine weiße Ascheschicht sollte erkennbar sein. Nur Holz- und Holzkohlebriketts verwenden. (Papier, Holz mit viel Harz ist zu meiden)
  • Langsam garen lassen und nicht anbrennen lassen!
  • Marinaden können durch ihre Bestandteile eine antioxidative Wirkung ausüben. z.B. Zwiebeln und Knoblauch, Ingwer, Thymian oder Rosmarin und Traubenkern-Extrakt kann die Bildung von HAA reduzieren. Das geht sogar soweit, dass man mit so einer Antioxi-Marinade die Bildung von HAAs bis zu 74% der senken kann.

 

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