Lebensmittelverschwendung – Tipps für weniger LM-Müll (Teil 2)

Im ersten Teil meines Themas Lebensmittelverschwendung – Tipps für weniger Müll habe ich mich besonders dem Mindesthaltbarkeitsdatum bei Milchprodukten wie Joghurts gewidmet. Heute möchte ich einen weiteren Beitrag zum Thema Resteverwertung posten.

Resteverwertung im privaten Haushalt

Was ist wenn es bereits Reste gibt? Was damit tun? Ein paar sinnvolle Möglichkeiten habe ich hier aufgelistet:

  • Zuviel gekocht:

Nicht immer kann man den eigenen Hunger oder den Mahlzeitenbedarf der Familie ganz genau abschätzen. Es kommt zum kleinen Rest, der entweder noch unnötiger Weise gegessen wird (das gehört aber eher zum Thema Tipps gegen Übergewicht 😉 oder dann im Müll landet. Ich persönlich hebe kleine Mengen an Mahlzeiten einfach in einer Dose im Kühlschrank auf. Am Abend oder am nächsten Tag kann man auch kleine Mengen mit einem Salat aufpeppen oder als Vorspeise genießen. Die Wertschätzung unserer Lebensmittel sollte auch bei kleinen Mengen funktionieren. Eine weitere Möglichkeit, sofern vorhanden, ist das Einfrieren von Resten.

  • Beilagen bleiben über:

Sollten Nudeln, Knödel und Co übrig bleiben, so können diese ganz einfach entweder eingefroren oder zu neuen Gerichten verarbeitet werden. Mit Knödel lässt sich ein wunderbares Knödelgröstel für nächsten Tag zaubern. Da haben übrigens auch wunderbar Schinkereste oder auch Gemüseüberbleibsel Platz. Einfach gut anrösten und mit einem versprudelten Ei übergießen. Fertig ist ein österreichischer Klassiker aus Resterln. Ist zuviel Reis gekocht worden, kann man diesen prima als Suppeneinlage verwenden. Mit Nudeln lässt sich ein kalter Nudelsalat für den Abend oder für die Büro/Schuljause zaubern. So haben Reste eine sinnvolle Verwendung und man spart Geld und Ressourcen!

  • Gebäck und Brot

Aus welchen Gründen auch immer Brotreste vorhanden sind, sie können auch in angetrocknetem Zustand noch wertvoll sein. In einer Zeit, wo der Backshop fast rund um die Uhr frisches und warmes Gebäck liefert, steigt die Menge an weggeworfenem Brot und Gebäck stark an. Schneiden Sie diese Rest zu kleinen Würfeln und lassen Sie sie trocknen (Achtung luftig – sonst besteht Gefahr der Schimmelbildung) Mit dem eigenen Knödelbrot können Knödel oder auch Süßspeisen wie Semmelschmarren gekocht werden.

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Andrea

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